Keyword-Recherche für Onlineshops: Anleitung + KI-Prompts

Keyword-Recherche für Onlineshops: Anleitung + KI-Prompts

Das Wichtigste in Kürze:
  • Keyword Recherche für Shops bedeutet nicht, Begriffe zu sammeln, sondern jeden Suchbegriff einem Seitentyp zuzuordnen: Kategorie, Produkt, Ratgeber oder Vergleich.
  • Die Suchintention entscheidet: Wer „Vaporizer kaufen“ sucht, will eine Kategorie, wer „Vaporizer reinigen“ sucht, will einen Ratgeber. Beides mit derselben Seite zu bedienen, funktioniert nicht.
  • Kostenlose Werkzeuge reichen für den Start: Google Search Console, Google Keyword Planner, Autovervollständigung und die eigenen Kundenfragen.
  • ChatGPT und Claude beschleunigen die Recherche erheblich, wenn du die richtigen Prompts nutzt. Sieben davon findest du in diesem Artikel.
  • Das Ergebnis ist eine Keyword-Map: eine Tabelle, die jedem Keyword genau eine Seite, ein Suchvolumen und eine Priorität zuweist.

Die Keyword Recherche ist der Schritt, an dem sich entscheidet, ob deine SEO-Arbeit auf Umsatz einzahlt oder auf Traffic ohne Kaufabsicht. Wer die falschen Begriffe wählt, rankt vielleicht, verkauft aber nichts. Wer die richtigen wählt und sie den richtigen Seiten zuordnet, baut Kategorie für Kategorie einen Kanal auf, der ohne Anzeigenbudget funktioniert.

Diese Anleitung zeigt, wie wir die Recherche bei Shop-Projekten durchführen: von der Sammlung über die Bewertung bis zur Keyword-Map. Am Ende stehen sieben Prompts für ChatGPT und Claude, mit denen du in einer Stunde schaffst, wofür früher ein Tag nötig war. Die Beispiele stammen aus Vaporizer-, CBD- und Liquid-Shops, funktionieren aber für jede Nische.

Warum Keyword Recherche für Shops anders funktioniert

Ein Blog sucht Themen. Ein Shop sucht Kaufbegriffe und muss sie auf Hunderte Seiten verteilen. Das ändert die Fragestellung: Nicht „Wofür soll ich einen Artikel schreiben?“, sondern „Welche Kategorie fehlt, welche ist doppelt, welches Produkt hat Suchvolumen und welcher Ratgeber stützt welche Kategorie?“

Dazu kommt die Suchintention. Google ordnet jeder Suchanfrage einen Seitentyp zu, der am besten passt. Für „CBD Öl“ zeigt Google Kategorieseiten von Shops. Für „CBD Öl Wirkung“ zeigt Google Ratgeber. Wenn du für „CBD Öl“ mit einem Ratgeber antrittst, verlierst du, egal wie gut der Text ist. Die Recherche muss deshalb nicht nur Begriffe finden, sondern für jeden Begriff die passende Seitenart bestimmen.

Für Shops in Branchen mit Werbeverbot ist die Recherche noch wichtiger. Bei CBD, Vape und Rauchzubehör sind Google Ads gesperrt, es gibt also keine Anzeigendaten, mit denen du Keywords testen könntest. Die Recherche ist der einzige Weg, die Nachfrage zu verstehen. Mehr dazu auf Cannabis SEO und Vape SEO.

Die vier Keyword-Typen im Onlineshop

Typ Beispiel Suchintention Zielseite Priorität
Kategorie-Keyword „vaporizer kaufen“, „cbd öl“, „bong glas“ kaufen, Auswahl sehen Kategorieseite sehr hoch
Produkt-Keyword „mighty+ vaporizer“, „biobloom cbd öl 10“ konkretes Produkt kaufen Produktseite hoch bei Top-Produkten
Ratgeber-Keyword „vaporizer reinigen“, „cbd öl dosierung“ Information, oft vor dem Kauf Blogartikel mit Link auf Kategorie mittel
Vergleichs-Keyword „bester vaporizer 2026“, „arizer vs storz bickel“ Entscheidung vorbereiten Vergleichsseite oder Ratgeber mittel bis hoch

Die Reihenfolge der Priorität ist kein Zufall. Kategorie-Keywords bringen den Umsatz, deshalb werden sie zuerst bearbeitet. Ratgeber-Keywords sind Zubringer, die Kategorien stützen. Wer mit dem Blog anfängt, bevor die Kategorien stehen, baut Traffic auf, der nirgendwo hinführt.

Schritt 1: Seed-Keywords aus dem eigenen Sortiment

Die Recherche beginnt nicht im Tool, sondern in deinem Shop. Öffne deine Kategoriestruktur und schreib für jede Kategorie den Begriff auf, den ein Kunde eingeben würde. Nicht die interne Bezeichnung, sondern die Kundensprache. Aus „Liquids Typ Nikotinsalz 20mg“ wird „nikotinsalz liquid“. Aus „CBD Tropfen Vollspektrum“ wird „cbd öl vollspektrum“.

Ergänze dann drei Quellen, die fast jeder Shop hat und fast niemand nutzt:

  1. Die interne Shopsuche. Was Kunden in dein Suchfeld tippen, ist die ehrlichste Keyword-Quelle, die es gibt. Die meisten Shopsysteme protokollieren die Suchbegriffe.
  2. Der Kundensupport. Fragen aus E-Mails und Chats sind Ratgeber-Keywords. „Welcher Vaporizer ist gut für Kräuter und Konzentrate?“ ist ein Vergleichsartikel.
  3. Die Google Search Console. Wenn der Shop schon eine Weile läuft, zeigt der Leistungsbericht, für welche Begriffe du Impressionen hast, auch ohne Klicks. Das sind Keywords, für die Google dich bereits für relevant hält.

Schritt 2: Erweitern mit kostenlosen Werkzeugen

Aus zwanzig Seed-Keywords werden in diesem Schritt zweihundert bis fünfhundert. Die Werkzeuge dafür kosten nichts:

  • Google Autovervollständigung: Tippe das Seed-Keyword ein und notiere die Vorschläge. Dann mit Buchstaben dahinter: „vaporizer a“, „vaporizer b“ und so weiter.
  • „Ähnliche Fragen“ und „Ähnliche Suchanfragen“ auf der Google-Ergebnisseite. Sie zeigen, was Menschen im Umfeld des Keywords noch suchen.
  • Google Keyword Planner: Braucht ein Google-Ads-Konto, liefert aber Suchvolumen in Spannen und Ideen. Für gesperrte Branchen funktioniert das Konto zur Recherche trotzdem, du kannst nur keine Anzeigen schalten.
  • Wettbewerber-Kategorien: Öffne die drei stärksten Shops deiner Nische und notiere deren Kategoriestruktur. Was sie als Kategorie führen, hat meist Suchvolumen.

Wer ein bezahltes Werkzeug wie Ahrefs, Sistrix oder Semrush hat, kann in diesem Schritt die Keywords der Wettbewerber direkt auslesen. Für den Start ist das nicht nötig.

Schritt 3: Suchvolumen und Wettbewerb bewerten (Keyword Analyse)

Jetzt hast du eine lange Liste und musst entscheiden, was sich lohnt. Drei Kriterien:

  1. Suchvolumen: Wie oft wird der Begriff pro Monat gesucht? Bei Nischen wie Vaporizer oder CBD sind 500 Suchen pro Monat für ein Kategorie-Keyword bereits gut. Nicht mit Massenmarkt-Zahlen vergleichen.
  2. Kaufabsicht: Enthält der Begriff „kaufen“, „bestellen“, „shop“, „günstig“ oder einen Produkttyp, ist die Absicht kommerziell. Enthält er „wie“, „was“, „warum“, „anleitung“, ist er informativ.
  3. Erreichbarkeit: Wer steht aktuell auf Seite 1? Große Marktplätze und Wikipedia auf allen zehn Plätzen bedeuten harten Wettbewerb. Kleine Shops und Foren bedeuten Chance.

Ein Keyword mit 800 Suchen, kommerzieller Absicht und kleinen Shops auf Seite 1 ist wertvoller als eines mit 10.000 Suchen, informativer Absicht und Amazon auf allen Plätzen. Der Liquid-Shop Ventura Germany stand für sein Hauptkeyword außerhalb der Top 30. Die Analyse zeigte mittleren Wettbewerb und klare Kaufabsicht. Nach Kategorietext, interner Verlinkung und Linkaufbau steht die Seite heute auf Platz 1.

Schritt 4: Suchintention prüfen

Für jedes Keyword mit Priorität öffnest du die Google-Suche und schaust, welche Seitentypen auf Seite 1 stehen. Das ist die einzige verlässliche Methode, die Suchintention zu bestimmen.

  • Stehen dort Kategorieseiten von Shops, ist es ein Kategorie-Keyword.
  • Stehen dort Produktseiten und Marktplätze, ist es ein Produkt-Keyword.
  • Stehen dort Ratgeber, Magazine und Foren, ist es ein Ratgeber-Keyword.
  • Ist es gemischt, hat Google keine klare Präferenz. Dann gewinnt meist die Seite, die beides bietet: Kategorie mit ausführlichem Text.

Dieser Schritt verhindert den häufigsten Fehler: Einen Ratgeber für ein Kategorie-Keyword zu schreiben oder eine Kategorie für ein Ratgeber-Keyword anzulegen. Beides bringt nichts, egal wie viel Arbeit du reinsteckst.

Schritt 5: Die Keyword-Map bauen

Die Keyword-Map ist das Ergebnis der Keyword Recherche und gleichzeitig der Plan für die Umsetzung.

Das Ergebnis der Recherche ist eine Tabelle, die jedem Keyword genau eine Seite zuordnet. Sie ist das Steuerungsinstrument für die nächsten zwölf Monate.

Keyword Volumen Typ Zielseite Aktuelles Ranking Priorität
vaporizer 6.600 Kategorie /vaporizer/ 18 1
tragbarer vaporizer 1.300 Kategorie /vaporizer/tragbar/ fehlt 1
mighty+ vaporizer 1.900 Produkt /products/mighty-plus/ 9 2
vaporizer reinigen 720 Ratgeber /blog/vaporizer-reinigen/ fehlt 3
bester vaporizer 2026 880 Vergleich /blog/vaporizer-test/ fehlt 2

Die Volumina in der Tabelle sind Beispielwerte zur Veranschaulichung. Wichtig ist die Logik: Jedes Keyword hat eine Zielseite, jede Zielseite hat ein Hauptkeyword. Steht bei zwei Keywords dieselbe Zielseite, sind es Varianten desselben Themas. Steht bei einem Keyword „fehlt“, muss eine Seite angelegt werden. Steht ein Keyword auf Platz 11 bis 20, ist es der schnellste Gewinn: Die Seite existiert, Google hält sie für relevant, es fehlt nur Text, Verlinkung oder ein paar Links.

Keyword Recherche mit ChatGPT und Claude: 7 Prompts

KI-Modelle kennen kein Suchvolumen und keine aktuellen Rankings. Was sie können: Begriffe sammeln, gruppieren, Suchintentionen einschätzen und Kundenfragen generieren. Das spart in den Schritten 1, 2 und 4 viel Zeit. Die Volumina holst du danach aus dem Keyword Planner oder einem Tool, die Intention prüfst du stichprobenartig in der Google-Suche.

Prompt 1: Seed-Keywords aus dem Sortiment

„Ich betreibe einen Onlineshop für [Nische, etwa Vaporizer und Zubehör] in Österreich und Deutschland. Hier ist meine Kategoriestruktur: [Liste einfügen]. Formuliere für jede Kategorie drei bis fünf Suchbegriffe, die Kunden bei Google eingeben würden. Nutze Kundensprache, keine Fachbegriffe. Gib das Ergebnis als Tabelle mit Kategorie und Suchbegriffen aus.“

Prompt 2: Long-Tail-Erweiterung

„Nimm den Suchbegriff [Keyword] und liste 30 verwandte Suchanfragen auf, die Menschen vor, während und nach dem Kauf eingeben. Trenne nach Kaufabsicht (kaufen, vergleichen, Preis), Information (wie, was, warum) und Problemlösung (funktioniert nicht, reinigen, reparieren).“

Prompt 3: Suchintention vorab einschätzen

„Hier ist eine Liste von Suchbegriffen: [Liste]. Ordne jedem Begriff eine Suchintention zu: Kategorie (will Auswahl sehen), Produkt (will ein konkretes Produkt), Ratgeber (will Information), Vergleich (will Entscheidungshilfe). Begründe in einem Satz pro Begriff.“

Prompt 4: Kundenfragen für Kategorietexte und FAQ

„Welche zehn Fragen stellt sich ein Kunde, bevor er [Produkttyp, etwa ein CBD Öl] kauft? Formuliere sie so, wie sie bei Google eingegeben würden. Berücksichtige, dass es sich um ein Produkt mit rechtlichen Einschränkungen handelt und keine Gesundheitsversprechen gemacht werden dürfen.“

Prompt 5: Wettbewerber-Kategorien analysieren

„Hier sind die Kategoriestrukturen von drei Wettbewerbern: [Listen einfügen]. Vergleiche sie mit meiner Struktur: [Liste]. Welche Kategorien haben alle drei Wettbewerber, die mir fehlen? Welche Kategorien habe ich, die keiner der Wettbewerber hat?“

Prompt 6: Keywords gruppieren und Kannibalisierung finden

„Hier ist eine Liste mit 200 Suchbegriffen: [Liste]. Gruppiere sie nach Thema, sodass jede Gruppe mit einer Seite bedient werden kann. Markiere Gruppen, die sich überschneiden und bei denen die Gefahr besteht, dass zwei Seiten für dasselbe Keyword konkurrieren.“

Prompt 7: Ratgeberthemen, die Kategorien stützen

„Meine wichtigste Kategorie ist [Kategorie mit Keyword]. Schlage zehn Blogartikel vor, die Menschen kurz vor dem Kauf lesen würden und die auf diese Kategorie verlinken können. Gib pro Artikel einen Titel, das Hauptkeyword und die Frage, die der Artikel beantwortet.“

Ein Hinweis zur Arbeit mit KI: Die Modelle erfinden gelegentlich Begriffe, die niemand sucht, und sie kennen regionale Unterschiede zwischen Österreich und Deutschland nur teilweise. Jede KI-Liste geht deshalb durch den Keyword Planner oder ein Tool, bevor sie in die Keyword-Map kommt.

Keyword Recherche für die KI-Suche

ChatGPT, Perplexity und Gemini beantworten Kauffragen mit konkreten Empfehlungen. Die Fragen dort sind länger und natürlicher als bei Google: „Welcher tragbare Vaporizer unter 200 Euro ist gut für Einsteiger und wird aus Österreich versendet?“ statt „vaporizer kaufen“.

Für die Recherche heißt das: Neben den klassischen Keywords sammelst du die zehn bis zwanzig Kaufabsichts-Prompts deiner Nische, also die Fragen, die ein Kunde einem KI-Assistenten stellen würde. Diese Fragen beantwortest du in Kategorietexten und FAQ-Blöcken mit klaren, zitierbaren Aussagen. Ob dein Shop in den Antworten vorkommt, prüfen wir mit dem Gratis-GEO-Check: zehn Prompts deiner Nische in ChatGPT, Perplexity, Gemini und Claude, Ergebnis in 48 Stunden. Details auf der Seite GEO Agentur.

Beispiel aus dem Shop-Alltag: CBD-Shop

Ein CBD-Shop aus Deutschland kam mit 40 Kategorien, von denen 15 dasselbe Keyword bedienten: „CBD Öl“ gab es als „CBD Öl“, „CBD Tropfen“, „Hanföl mit CBD“ und „CBD Öl Vollspektrum“, jeweils mit überlappendem Sortiment. Google hat zwischen den Seiten gewechselt, keine hat stabil gerankt.

So sieht eine typische Recherche in dieser Nische aus: „CBD Öl“ ist das Hauptkeyword mit klarer Kategorie-Intention, „CBD Tropfen“ eine Variante ohne eigene Intention, „CBD Öl Vollspektrum“ und „CBD Öl 10 Prozent“ haben eigenes Volumen und eigene Intention. Daraus folgt eine Hauptkategorie mit wenigen Unterkategorien statt vieler konkurrierender URLs. Bei Happy-420 war eine saubere Keyword-Basis der erste Schritt; zusammen mit Content und Linkbuilding hat der Shop in sechs Monaten seinen Umsatz verachtfacht.

Häufige Fehler bei der Keyword Recherche

  • Nur auf Suchvolumen schauen. „CBD“ hat riesiges Volumen und keine Kaufabsicht. „CBD Öl 10 Prozent kaufen“ hat wenig Volumen und kauft.
  • Suchintention nicht prüfen. Der Ratgeber für ein Kategorie-Keyword ist verlorene Arbeit.
  • Keywords ohne Zielseite sammeln. Eine Liste mit 500 Begriffen ohne Zuordnung ist keine Recherche, sondern ein Haufen.
  • Die Search Console ignorieren. Sie zeigt die Keywords, für die Google dich bereits sieht. Das ist der schnellste Gewinn.
  • Einmal recherchieren und nie wieder. Sortiment, Nachfrage und Wettbewerb ändern sich. Einmal pro Quartal die Map prüfen.
  • Bei CBD und Nahrungsergänzung nach Wirkungs-Keywords optimieren. „CBD gegen Schmerzen“ hat Volumen, aber ein Shop darf solche Aussagen nicht machen. Die Health-Claims-Verordnung setzt Grenzen. Das ist keine Rechtsberatung, aber eine Warnung aus der Praxis.

Keyword Recherche in fünf Schritten: Zusammenfassung

  1. Seed-Keywords sammeln aus Sortiment, Shopsuche, Support und Search Console.
  2. Erweitern mit Autovervollständigung, ähnlichen Fragen, Keyword Planner, Wettbewerbern und KI-Prompts.
  3. Bewerten nach Volumen, Kaufabsicht und Erreichbarkeit.
  4. Suchintention prüfen in der Google-Suche für jedes Keyword mit Priorität.
  5. Keyword-Map bauen mit Zielseite, Ranking und Priorität, dann Kategorie für Kategorie umsetzen.

Was nach der Recherche kommt, steht im E-Commerce SEO Ratgeber und in der Onlineshop SEO Checkliste. Wie aus Keywords Texte werden, die ranken, erklärt unsere Seite SEO Texte.

Häufige Fragen zur Keyword Recherche

Wie lange dauert eine Keyword Recherche für einen Onlineshop?

Für einen Shop mit 30 bis 50 Kategorien rechne mit einem bis zwei Tagen für die erste vollständige Map, mit KI-Unterstützung eher einem Tag. Die Pflege danach dauert ein bis zwei Stunden pro Quartal.

Welches Tool brauche ich für die Keyword Recherche?

Für den Start keines, das Geld kostet: Search Console, Keyword Planner, Autovervollständigung und ChatGPT oder Claude reichen. Ahrefs, Sistrix oder Semrush lohnen sich, wenn du Wettbewerber systematisch auslesen oder Rankings automatisch verfolgen willst.

Was ist der Unterschied zwischen Keyword Recherche und Keyword Analyse?

Die Recherche findet neue Begriffe, für die du noch nicht rankst. Die Analyse bewertet die Begriffe, für die du bereits sichtbar bist, meist über die Search Console. Beides gehört zusammen, die Analyse liefert die schnellsten Gewinne.

Wie viele Keywords sollte eine Kategorieseite haben?

Ein Hauptkeyword und drei bis zehn Varianten, die dieselbe Intention haben. „Tragbarer Vaporizer“, „portabler Vaporizer“ und „Vaporizer tragbar“ gehören auf eine Seite. „Tragbarer Vaporizer“ und „Desktop Vaporizer“ nicht.

Kann ich Keywords aus ChatGPT direkt verwenden?

Als Rohmaterial ja, als fertige Liste nein. KI-Modelle kennen kein Suchvolumen und erfinden gelegentlich Begriffe. Jede KI-Liste wird gegen den Keyword Planner oder ein Tool geprüft, bevor sie in die Map kommt.

Fazit: Recherche ist Zuordnung, nicht Sammlung

Eine gute Keyword Recherche für einen Onlineshop endet nicht mit einer langen Liste, sondern mit einer Map, in der jedes Keyword eine Seite und jede Seite ein Keyword hat. Das dauert einen Tag, mit KI-Prompts weniger, und steuert die SEO-Arbeit für ein Jahr. Wer diesen Schritt überspringt, optimiert die falschen Seiten für die falschen Begriffe.

Wenn du die Map nicht selbst bauen willst oder eine zweite Meinung zur Struktur brauchst, ist das Teil unserer SEO Beratung. Vereinbare ein kostenloses Erstgespräch, wir schauen uns deine Kategoriestruktur an und sagen dir, wo die Lücken sind.

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Geschäftsführer Simplexx Web Solutions GmbH
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Das Wichtigste in Kürze:
  • Keyword Recherche für Shops bedeutet nicht, Begriffe zu sammeln, sondern jeden Suchbegriff einem Seitentyp zuzuordnen: Kategorie, Produkt, Ratgeber oder Vergleich.
  • Die Suchintention entscheidet: Wer „Vaporizer kaufen“ sucht, will eine Kategorie, wer „Vaporizer reinigen“ sucht, will einen Ratgeber. Beides mit derselben Seite zu bedienen, funktioniert nicht.
  • Kostenlose Werkzeuge reichen für den Start: Google Search Console, Google Keyword Planner, Autovervollständigung und die eigenen Kundenfragen.
  • ChatGPT und Claude beschleunigen die Recherche erheblich, wenn du die richtigen Prompts nutzt. Sieben davon findest du in diesem Artikel.
  • Das Ergebnis ist eine Keyword-Map: eine Tabelle, die jedem Keyword genau eine Seite, ein Suchvolumen und eine Priorität zuweist.

Die Keyword Recherche ist der Schritt, an dem sich entscheidet, ob deine SEO-Arbeit auf Umsatz einzahlt oder auf Traffic ohne Kaufabsicht. Wer die falschen Begriffe wählt, rankt vielleicht, verkauft aber nichts. Wer die richtigen wählt und sie den richtigen Seiten zuordnet, baut Kategorie für Kategorie einen Kanal auf, der ohne Anzeigenbudget funktioniert.

Diese Anleitung zeigt, wie wir die Recherche bei Shop-Projekten durchführen: von der Sammlung über die Bewertung bis zur Keyword-Map. Am Ende stehen sieben Prompts für ChatGPT und Claude, mit denen du in einer Stunde schaffst, wofür früher ein Tag nötig war. Die Beispiele stammen aus Vaporizer-, CBD- und Liquid-Shops, funktionieren aber für jede Nische.

Warum Keyword Recherche für Shops anders funktioniert

Ein Blog sucht Themen. Ein Shop sucht Kaufbegriffe und muss sie auf Hunderte Seiten verteilen. Das ändert die Fragestellung: Nicht „Wofür soll ich einen Artikel schreiben?“, sondern „Welche Kategorie fehlt, welche ist doppelt, welches Produkt hat Suchvolumen und welcher Ratgeber stützt welche Kategorie?“

Dazu kommt die Suchintention. Google ordnet jeder Suchanfrage einen Seitentyp zu, der am besten passt. Für „CBD Öl“ zeigt Google Kategorieseiten von Shops. Für „CBD Öl Wirkung“ zeigt Google Ratgeber. Wenn du für „CBD Öl“ mit einem Ratgeber antrittst, verlierst du, egal wie gut der Text ist. Die Recherche muss deshalb nicht nur Begriffe finden, sondern für jeden Begriff die passende Seitenart bestimmen.

Für Shops in Branchen mit Werbeverbot ist die Recherche noch wichtiger. Bei CBD, Vape und Rauchzubehör sind Google Ads gesperrt, es gibt also keine Anzeigendaten, mit denen du Keywords testen könntest. Die Recherche ist der einzige Weg, die Nachfrage zu verstehen. Mehr dazu auf Cannabis SEO und Vape SEO.

Die vier Keyword-Typen im Onlineshop

Typ Beispiel Suchintention Zielseite Priorität
Kategorie-Keyword „vaporizer kaufen“, „cbd öl“, „bong glas“ kaufen, Auswahl sehen Kategorieseite sehr hoch
Produkt-Keyword „mighty+ vaporizer“, „biobloom cbd öl 10“ konkretes Produkt kaufen Produktseite hoch bei Top-Produkten
Ratgeber-Keyword „vaporizer reinigen“, „cbd öl dosierung“ Information, oft vor dem Kauf Blogartikel mit Link auf Kategorie mittel
Vergleichs-Keyword „bester vaporizer 2026“, „arizer vs storz bickel“ Entscheidung vorbereiten Vergleichsseite oder Ratgeber mittel bis hoch

Die Reihenfolge der Priorität ist kein Zufall. Kategorie-Keywords bringen den Umsatz, deshalb werden sie zuerst bearbeitet. Ratgeber-Keywords sind Zubringer, die Kategorien stützen. Wer mit dem Blog anfängt, bevor die Kategorien stehen, baut Traffic auf, der nirgendwo hinführt.

Schritt 1: Seed-Keywords aus dem eigenen Sortiment

Die Recherche beginnt nicht im Tool, sondern in deinem Shop. Öffne deine Kategoriestruktur und schreib für jede Kategorie den Begriff auf, den ein Kunde eingeben würde. Nicht die interne Bezeichnung, sondern die Kundensprache. Aus „Liquids Typ Nikotinsalz 20mg“ wird „nikotinsalz liquid“. Aus „CBD Tropfen Vollspektrum“ wird „cbd öl vollspektrum“.

Ergänze dann drei Quellen, die fast jeder Shop hat und fast niemand nutzt:

  1. Die interne Shopsuche. Was Kunden in dein Suchfeld tippen, ist die ehrlichste Keyword-Quelle, die es gibt. Die meisten Shopsysteme protokollieren die Suchbegriffe.
  2. Der Kundensupport. Fragen aus E-Mails und Chats sind Ratgeber-Keywords. „Welcher Vaporizer ist gut für Kräuter und Konzentrate?“ ist ein Vergleichsartikel.
  3. Die Google Search Console. Wenn der Shop schon eine Weile läuft, zeigt der Leistungsbericht, für welche Begriffe du Impressionen hast, auch ohne Klicks. Das sind Keywords, für die Google dich bereits für relevant hält.

Schritt 2: Erweitern mit kostenlosen Werkzeugen

Aus zwanzig Seed-Keywords werden in diesem Schritt zweihundert bis fünfhundert. Die Werkzeuge dafür kosten nichts:

  • Google Autovervollständigung: Tippe das Seed-Keyword ein und notiere die Vorschläge. Dann mit Buchstaben dahinter: „vaporizer a“, „vaporizer b“ und so weiter.
  • „Ähnliche Fragen“ und „Ähnliche Suchanfragen“ auf der Google-Ergebnisseite. Sie zeigen, was Menschen im Umfeld des Keywords noch suchen.
  • Google Keyword Planner: Braucht ein Google-Ads-Konto, liefert aber Suchvolumen in Spannen und Ideen. Für gesperrte Branchen funktioniert das Konto zur Recherche trotzdem, du kannst nur keine Anzeigen schalten.
  • Wettbewerber-Kategorien: Öffne die drei stärksten Shops deiner Nische und notiere deren Kategoriestruktur. Was sie als Kategorie führen, hat meist Suchvolumen.

Wer ein bezahltes Werkzeug wie Ahrefs, Sistrix oder Semrush hat, kann in diesem Schritt die Keywords der Wettbewerber direkt auslesen. Für den Start ist das nicht nötig.

Schritt 3: Suchvolumen und Wettbewerb bewerten (Keyword Analyse)

Jetzt hast du eine lange Liste und musst entscheiden, was sich lohnt. Drei Kriterien:

  1. Suchvolumen: Wie oft wird der Begriff pro Monat gesucht? Bei Nischen wie Vaporizer oder CBD sind 500 Suchen pro Monat für ein Kategorie-Keyword bereits gut. Nicht mit Massenmarkt-Zahlen vergleichen.
  2. Kaufabsicht: Enthält der Begriff „kaufen“, „bestellen“, „shop“, „günstig“ oder einen Produkttyp, ist die Absicht kommerziell. Enthält er „wie“, „was“, „warum“, „anleitung“, ist er informativ.
  3. Erreichbarkeit: Wer steht aktuell auf Seite 1? Große Marktplätze und Wikipedia auf allen zehn Plätzen bedeuten harten Wettbewerb. Kleine Shops und Foren bedeuten Chance.

Ein Keyword mit 800 Suchen, kommerzieller Absicht und kleinen Shops auf Seite 1 ist wertvoller als eines mit 10.000 Suchen, informativer Absicht und Amazon auf allen Plätzen. Der Liquid-Shop Ventura Germany stand für sein Hauptkeyword außerhalb der Top 30. Die Analyse zeigte mittleren Wettbewerb und klare Kaufabsicht. Nach Kategorietext, interner Verlinkung und Linkaufbau steht die Seite heute auf Platz 1.

Schritt 4: Suchintention prüfen

Für jedes Keyword mit Priorität öffnest du die Google-Suche und schaust, welche Seitentypen auf Seite 1 stehen. Das ist die einzige verlässliche Methode, die Suchintention zu bestimmen.

  • Stehen dort Kategorieseiten von Shops, ist es ein Kategorie-Keyword.
  • Stehen dort Produktseiten und Marktplätze, ist es ein Produkt-Keyword.
  • Stehen dort Ratgeber, Magazine und Foren, ist es ein Ratgeber-Keyword.
  • Ist es gemischt, hat Google keine klare Präferenz. Dann gewinnt meist die Seite, die beides bietet: Kategorie mit ausführlichem Text.

Dieser Schritt verhindert den häufigsten Fehler: Einen Ratgeber für ein Kategorie-Keyword zu schreiben oder eine Kategorie für ein Ratgeber-Keyword anzulegen. Beides bringt nichts, egal wie viel Arbeit du reinsteckst.

Schritt 5: Die Keyword-Map bauen

Die Keyword-Map ist das Ergebnis der Keyword Recherche und gleichzeitig der Plan für die Umsetzung.

Das Ergebnis der Recherche ist eine Tabelle, die jedem Keyword genau eine Seite zuordnet. Sie ist das Steuerungsinstrument für die nächsten zwölf Monate.

Keyword Volumen Typ Zielseite Aktuelles Ranking Priorität
vaporizer 6.600 Kategorie /vaporizer/ 18 1
tragbarer vaporizer 1.300 Kategorie /vaporizer/tragbar/ fehlt 1
mighty+ vaporizer 1.900 Produkt /products/mighty-plus/ 9 2
vaporizer reinigen 720 Ratgeber /blog/vaporizer-reinigen/ fehlt 3
bester vaporizer 2026 880 Vergleich /blog/vaporizer-test/ fehlt 2

Die Volumina in der Tabelle sind Beispielwerte zur Veranschaulichung. Wichtig ist die Logik: Jedes Keyword hat eine Zielseite, jede Zielseite hat ein Hauptkeyword. Steht bei zwei Keywords dieselbe Zielseite, sind es Varianten desselben Themas. Steht bei einem Keyword „fehlt“, muss eine Seite angelegt werden. Steht ein Keyword auf Platz 11 bis 20, ist es der schnellste Gewinn: Die Seite existiert, Google hält sie für relevant, es fehlt nur Text, Verlinkung oder ein paar Links.

Keyword Recherche mit ChatGPT und Claude: 7 Prompts

KI-Modelle kennen kein Suchvolumen und keine aktuellen Rankings. Was sie können: Begriffe sammeln, gruppieren, Suchintentionen einschätzen und Kundenfragen generieren. Das spart in den Schritten 1, 2 und 4 viel Zeit. Die Volumina holst du danach aus dem Keyword Planner oder einem Tool, die Intention prüfst du stichprobenartig in der Google-Suche.

Prompt 1: Seed-Keywords aus dem Sortiment

„Ich betreibe einen Onlineshop für [Nische, etwa Vaporizer und Zubehör] in Österreich und Deutschland. Hier ist meine Kategoriestruktur: [Liste einfügen]. Formuliere für jede Kategorie drei bis fünf Suchbegriffe, die Kunden bei Google eingeben würden. Nutze Kundensprache, keine Fachbegriffe. Gib das Ergebnis als Tabelle mit Kategorie und Suchbegriffen aus.“

Prompt 2: Long-Tail-Erweiterung

„Nimm den Suchbegriff [Keyword] und liste 30 verwandte Suchanfragen auf, die Menschen vor, während und nach dem Kauf eingeben. Trenne nach Kaufabsicht (kaufen, vergleichen, Preis), Information (wie, was, warum) und Problemlösung (funktioniert nicht, reinigen, reparieren).“

Prompt 3: Suchintention vorab einschätzen

„Hier ist eine Liste von Suchbegriffen: [Liste]. Ordne jedem Begriff eine Suchintention zu: Kategorie (will Auswahl sehen), Produkt (will ein konkretes Produkt), Ratgeber (will Information), Vergleich (will Entscheidungshilfe). Begründe in einem Satz pro Begriff.“

Prompt 4: Kundenfragen für Kategorietexte und FAQ

„Welche zehn Fragen stellt sich ein Kunde, bevor er [Produkttyp, etwa ein CBD Öl] kauft? Formuliere sie so, wie sie bei Google eingegeben würden. Berücksichtige, dass es sich um ein Produkt mit rechtlichen Einschränkungen handelt und keine Gesundheitsversprechen gemacht werden dürfen.“

Prompt 5: Wettbewerber-Kategorien analysieren

„Hier sind die Kategoriestrukturen von drei Wettbewerbern: [Listen einfügen]. Vergleiche sie mit meiner Struktur: [Liste]. Welche Kategorien haben alle drei Wettbewerber, die mir fehlen? Welche Kategorien habe ich, die keiner der Wettbewerber hat?“

Prompt 6: Keywords gruppieren und Kannibalisierung finden

„Hier ist eine Liste mit 200 Suchbegriffen: [Liste]. Gruppiere sie nach Thema, sodass jede Gruppe mit einer Seite bedient werden kann. Markiere Gruppen, die sich überschneiden und bei denen die Gefahr besteht, dass zwei Seiten für dasselbe Keyword konkurrieren.“

Prompt 7: Ratgeberthemen, die Kategorien stützen

„Meine wichtigste Kategorie ist [Kategorie mit Keyword]. Schlage zehn Blogartikel vor, die Menschen kurz vor dem Kauf lesen würden und die auf diese Kategorie verlinken können. Gib pro Artikel einen Titel, das Hauptkeyword und die Frage, die der Artikel beantwortet.“

Ein Hinweis zur Arbeit mit KI: Die Modelle erfinden gelegentlich Begriffe, die niemand sucht, und sie kennen regionale Unterschiede zwischen Österreich und Deutschland nur teilweise. Jede KI-Liste geht deshalb durch den Keyword Planner oder ein Tool, bevor sie in die Keyword-Map kommt.

Keyword Recherche für die KI-Suche

ChatGPT, Perplexity und Gemini beantworten Kauffragen mit konkreten Empfehlungen. Die Fragen dort sind länger und natürlicher als bei Google: „Welcher tragbare Vaporizer unter 200 Euro ist gut für Einsteiger und wird aus Österreich versendet?“ statt „vaporizer kaufen“.

Für die Recherche heißt das: Neben den klassischen Keywords sammelst du die zehn bis zwanzig Kaufabsichts-Prompts deiner Nische, also die Fragen, die ein Kunde einem KI-Assistenten stellen würde. Diese Fragen beantwortest du in Kategorietexten und FAQ-Blöcken mit klaren, zitierbaren Aussagen. Ob dein Shop in den Antworten vorkommt, prüfen wir mit dem Gratis-GEO-Check: zehn Prompts deiner Nische in ChatGPT, Perplexity, Gemini und Claude, Ergebnis in 48 Stunden. Details auf der Seite GEO Agentur.

Beispiel aus dem Shop-Alltag: CBD-Shop

Ein CBD-Shop aus Deutschland kam mit 40 Kategorien, von denen 15 dasselbe Keyword bedienten: „CBD Öl“ gab es als „CBD Öl“, „CBD Tropfen“, „Hanföl mit CBD“ und „CBD Öl Vollspektrum“, jeweils mit überlappendem Sortiment. Google hat zwischen den Seiten gewechselt, keine hat stabil gerankt.

So sieht eine typische Recherche in dieser Nische aus: „CBD Öl“ ist das Hauptkeyword mit klarer Kategorie-Intention, „CBD Tropfen“ eine Variante ohne eigene Intention, „CBD Öl Vollspektrum“ und „CBD Öl 10 Prozent“ haben eigenes Volumen und eigene Intention. Daraus folgt eine Hauptkategorie mit wenigen Unterkategorien statt vieler konkurrierender URLs. Bei Happy-420 war eine saubere Keyword-Basis der erste Schritt; zusammen mit Content und Linkbuilding hat der Shop in sechs Monaten seinen Umsatz verachtfacht.

Häufige Fehler bei der Keyword Recherche

  • Nur auf Suchvolumen schauen. „CBD“ hat riesiges Volumen und keine Kaufabsicht. „CBD Öl 10 Prozent kaufen“ hat wenig Volumen und kauft.
  • Suchintention nicht prüfen. Der Ratgeber für ein Kategorie-Keyword ist verlorene Arbeit.
  • Keywords ohne Zielseite sammeln. Eine Liste mit 500 Begriffen ohne Zuordnung ist keine Recherche, sondern ein Haufen.
  • Die Search Console ignorieren. Sie zeigt die Keywords, für die Google dich bereits sieht. Das ist der schnellste Gewinn.
  • Einmal recherchieren und nie wieder. Sortiment, Nachfrage und Wettbewerb ändern sich. Einmal pro Quartal die Map prüfen.
  • Bei CBD und Nahrungsergänzung nach Wirkungs-Keywords optimieren. „CBD gegen Schmerzen“ hat Volumen, aber ein Shop darf solche Aussagen nicht machen. Die Health-Claims-Verordnung setzt Grenzen. Das ist keine Rechtsberatung, aber eine Warnung aus der Praxis.

Keyword Recherche in fünf Schritten: Zusammenfassung

  1. Seed-Keywords sammeln aus Sortiment, Shopsuche, Support und Search Console.
  2. Erweitern mit Autovervollständigung, ähnlichen Fragen, Keyword Planner, Wettbewerbern und KI-Prompts.
  3. Bewerten nach Volumen, Kaufabsicht und Erreichbarkeit.
  4. Suchintention prüfen in der Google-Suche für jedes Keyword mit Priorität.
  5. Keyword-Map bauen mit Zielseite, Ranking und Priorität, dann Kategorie für Kategorie umsetzen.

Was nach der Recherche kommt, steht im E-Commerce SEO Ratgeber und in der Onlineshop SEO Checkliste. Wie aus Keywords Texte werden, die ranken, erklärt unsere Seite SEO Texte.

Häufige Fragen zur Keyword Recherche

Wie lange dauert eine Keyword Recherche für einen Onlineshop?

Für einen Shop mit 30 bis 50 Kategorien rechne mit einem bis zwei Tagen für die erste vollständige Map, mit KI-Unterstützung eher einem Tag. Die Pflege danach dauert ein bis zwei Stunden pro Quartal.

Welches Tool brauche ich für die Keyword Recherche?

Für den Start keines, das Geld kostet: Search Console, Keyword Planner, Autovervollständigung und ChatGPT oder Claude reichen. Ahrefs, Sistrix oder Semrush lohnen sich, wenn du Wettbewerber systematisch auslesen oder Rankings automatisch verfolgen willst.

Was ist der Unterschied zwischen Keyword Recherche und Keyword Analyse?

Die Recherche findet neue Begriffe, für die du noch nicht rankst. Die Analyse bewertet die Begriffe, für die du bereits sichtbar bist, meist über die Search Console. Beides gehört zusammen, die Analyse liefert die schnellsten Gewinne.

Wie viele Keywords sollte eine Kategorieseite haben?

Ein Hauptkeyword und drei bis zehn Varianten, die dieselbe Intention haben. „Tragbarer Vaporizer“, „portabler Vaporizer“ und „Vaporizer tragbar“ gehören auf eine Seite. „Tragbarer Vaporizer“ und „Desktop Vaporizer“ nicht.

Kann ich Keywords aus ChatGPT direkt verwenden?

Als Rohmaterial ja, als fertige Liste nein. KI-Modelle kennen kein Suchvolumen und erfinden gelegentlich Begriffe. Jede KI-Liste wird gegen den Keyword Planner oder ein Tool geprüft, bevor sie in die Map kommt.

Fazit: Recherche ist Zuordnung, nicht Sammlung

Eine gute Keyword Recherche für einen Onlineshop endet nicht mit einer langen Liste, sondern mit einer Map, in der jedes Keyword eine Seite und jede Seite ein Keyword hat. Das dauert einen Tag, mit KI-Prompts weniger, und steuert die SEO-Arbeit für ein Jahr. Wer diesen Schritt überspringt, optimiert die falschen Seiten für die falschen Begriffe.

Wenn du die Map nicht selbst bauen willst oder eine zweite Meinung zur Struktur brauchst, ist das Teil unserer SEO Beratung. Vereinbare ein kostenloses Erstgespräch, wir schauen uns deine Kategoriestruktur an und sagen dir, wo die Lücken sind.

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